SIEH‘, WAS MÖGLICH IST

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Meine Lieben,

Vor Kurzem habe ich euch über Snapshat nach euren Vorlieben beim liken und kommentieren von Bildern bei Instagram gefragt. Eure Antwort dazu – ihr wollt mehr Privates sehen. Generell lieber hinter die Fassade der perfekten Fotos, der retuschierten Gesichter und inszenierten Locations blicken. Das scheint auch längst das Geheimnis von Snapshat zu sein. Und soll ich euch was sagen, das finde ich auch viel viel lebendiger! Ich bin irgendwie von all der Schönheit und den perfekten Strand, Eis, Blumen Bildern gesättigt. Ich mag ästhetisch schön anzuschauende Bilder, verliebe mich fast täglich Hals über Kopf in Fotografen und ihre Fotostrecken. Dabei will ich eigentlich oft nur zurück auf Anfang, zu der Zeit als es noch witzig war sich in Umkleidekabinen in unmöglichen Kleidern abzulichten. Spass zu haben und spontan zu sein ohne im voraus zwanzig Bilder in petto zu haben die man nach und nach hübsch in seinem Feed publiziert. Doch irgendwie macht man es dann doch, will spitze sein statt spontan. Doch spontan hat bei mir alles begonnen. Habe ich euch die Geschichte schon einmal erzählt?

Ich blogge seit nun mehr als acht Jahren. Alles begann an einem langweiligen Samstagabend an dem ich mit Anfang zwanzig zu Hause vorm Rechner saß. Ich machte mir einen Spaß daraus mit Google Blogspot eine Seite zu basteln und hatte so viel Gefallen daran, dass ich bis in die frühen Morgenstunden mein Herz daran verlor anstatt tanzen zu gehen. Ich lud Bilder vom letzten Wochenende mit den Mädels, einem Chanel Nagellack, abfotografiert aus einer Zeitschrift und meinen neuen Schuhen hoch und schrieb eifrig eine Geschichte dazu. Am nächsten Morgen verschickte ich mein virtuelles Tagebuch an meine liebsten Freundinnen und wartete auf Resonanz. Diese, schickten es jedoch ebenfalls an ihre Freundinnen mit den Worten, „schau mal was wir letztes Wochenende unternommen hatten, wie findest du Kathrins neuen Schuhe, und der Nagellack ist der nicht Hammer!?“ Und siehe da ich hatte Leser. Als mich dann eine andere Freundin fragte, wann sie wieder Post von mir bekommen würde, hatte ich Blut geleckt und fing an, regelmäßig Beiträge zu veröffentlichen. Ich holte mir die liebe LindaPaletta, die inzwischen Johnnys Patentante ist, mit ins Boot und gemeinsam starteten wir den Blog „nie Wunschfrei“! Mit viel Herzblut fingen wir an zu basteln, zu nähen und uns vor der Kamera zu schminken und übten das posieren, mehr oder weniger zum schlapplachen. 

Ach, und was wurden wir belächelt als wir, größenwahnsinnig wie wir waren, alle namenhaften Designer der Berliner Fashion Week persönlich mit eigens dafür entworfenem Logo anschrieben, ob wir uns nicht bitte, bitte ihre Show ansehen dürften. Und siehe da, die Einladungen kamen tatsächlich, wir waren zum ersten Mal wunschfrei und aufgeregt wie eine ganze Schulklasse vor ihrer ersten Klassenfahrt. Vieles war sehr einfach. Bloggen war neu und aufregend.

So vergingen die Jahre, Linda verließ nach zwei Jahren unseren Blog und ich machte alleine weiter. An dieser Entscheidung habe ich nicht eine Sekunde gezweifelt.
Als ich dann Jan kennenlernte, der zunächst nach eigenen Aussagen dachte ich hätte einen an der Klatsche, hatte ich einen Fotografen an meiner Seite. Das wusste er zu diesem Zeitpunkt nur noch nicht. Mit eigenem Lederwaren Geschäft kannte er sich zwar mit Mode aus, hatte jedoch mit der Fotografie so viel am Hut wie ein Meerschwein mit dem Meer. Anfänglich kostete es mich viel Geduld und Nerven, inzwischen liebt er es Fotos zu machen. Und dafür liebe ich ihn!

Doch warum erzähle ich euch das eigentlich alles? Weil Neutrogena mich gefragt hat ob ich ein Teil ihrer  „Sieh‘, was möglich ist“ – Kampagne sein möchte. Diese Kampagne möchte Frauen unterstützen und inspirieren, sich von ihrer schönsten Seite zu zeigen um ihre Träume zu realisieren.
Und ja das will ich, weil ich euch erzählen möchte, was man alles erreichen kann, wenn man an sich und seinen Traum glaubt.

Auch „Neutrogena begann als Traum, doch dank wissenschaftlicher Erkenntnisse, Kreativität und dem Willen, Erwartungen ohne Kompromisse zu übertreffen, wurde eine Marke geboren,“ erklärt Alicia Sontag, President, Beauty Care, Johnson & Johnson Consumer Inc. Der Hautpflegeexperte entwickelt daher gemeinsam mit Dermatologen stets neue Möglichkeiten und erfindet die Hautpflege dadurch immer wieder neu.

Inzwischen sitze ich hier draußen auf meiner Terrasse, habe meinen Job als Grafik-Designerin gekündigt und lasse mir die Sonne ins Gesicht scheinen. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Ich habe mir einen Traum verwirklicht von dem ich nie zu träumen gewagt hätte.
In den Jahren habe ich, ja, viele Leute zur richtigen Zeit getroffen und immer nur den Moment genossen. Ich bin nicht davon ausgegangen jemals davon leben zu könne. Das Ziel war und ist auch heute noch ein Anderes. Und das ist denke ich der entscheidende Punkt.

Ich versuche es mal so zu erklären, oft fragt ihr Sachen wie, was ist dein Schönheitsgeheimnis oder hast du Ernährungstipps für einen tollen Glow oder ähnliches. Da kann ich euch ganz klar antworten, Schönheit ist mehr als das äußere Erscheinungsbild oder eine gute Creme (obwohl mir da schon 1-2 einfallen würden – hahahaha) denn der Glaube an sich selbst und die Überzeugung, dass alles möglich ist, verleihen einer Frau ihre Schönheit. Ihr denkt das ist jetzt doch nur so ein Spruch? Probiert es doch einfach mal aus. Ihr müsst euer Hobby nicht gleich zum Beruf machen, ihr solltet einfach nur etwas, was ihr sehr gerne macht seeeeeehhhhhhr intensiv tun. Und wichtig! Konzentriert euch zunächst wirklich nur auf eine Sache.
Ihr malt, kocht, schminkt, singt gerne? Na dann los. Wenn ihr gerne malt und dabei singt, sollte malen wirklich erstmal im Vordergrund sein.
Sucht euch eine Bühne, einen Blog, eine Küche, ein Blatt Papier,.. Whatever und macht genau das!
Ihr werdet merken, sich auf eine Sache zu konzentrieren und sie in diesem hektischen Alltag richtig zu machen, wird euch mit so viel Glück erfüllen, dass ihr das nach außen strahlen werdet. Hallo Glow!

Denn wer nun denkt, die arbeitet doch gar nicht, die muss doch nur gut aussehen, Fotos machen und reisen. Der kann gerne mal 24 Stunden mit mir verbringen. Emails, Telefonate, Kooperationen, Meetings, Shootings, Texte, Kindererziehung und Eheleben sind von 6 Uhr morgens bis meist 2 Uhr nachts mein Alltag. Jeden Tag, 7 Tage die Woche. Ich gehe nie morgens einfach nur nen Kaffee trinken oder lasse mich bei Unwohlsein vom Doc eine Woche krankschreiben. Und wisst ihr was? Ich liebe das! Klar habe ich auch mal Tage, an denen ich keine Lust habe, aber dann denke ich wieder an all die spannenden Projekte, Menschen, die mich begeistern und an das, was ich schon so erreicht habe und mit wie viel Glück es einen erfüllen kann, etwas mit Leidenschaft zu tun.

Ich denke das war zum ersten Mal nach acht Jahren eine kleine Geschichte dazu was der Blog „Wunschfrei“ eigentlich für mich bedeutet.

Eure Kate

 

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SHIRT – EDITED THE LABEL
SUNNIES – SAINT LAURENT
JEANS — LEVIS 501
BRACLACE – BALANCIAGA
CAMERA – OLYMPUS PEN EPL-7

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Neutrogena entstanden.

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