SUPERWOMAN ODER SUPER HAPPY?

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit P&G

Entspannt euch Mamis – ihr seid auch großartig ohne Superkräfte

Wie erleben wir Frauen und insbesondere berufstätige Mütter eigentlich unseren Alltag und wie gehen wir mit den Anforderungen der Gesellschaft sowie den Ansprüchen an uns selbst um?

Im Auftrag der Online-Plattform „for me“ wurde zur Rolle und Situation von Frauen in der heutigen Gesellschaft eine deutschlandweite Studie durchgeführt. Dazu befragte das rheingold Institut von Oktober 2016 bis Januar 2017 über 1.000 berufstätige Mütter zwischen 20 und 50 Jahren.

Als ich diese Studie zu lesen bekam, war mir auf der Stelle klar, dass ich über die Studie und uns  großartigen Frauen von heute unbedingt ein paar Worte verlieren muss.

By the Way, die Online-Plattform „for me“ ist eine der größten Frauen-Communities in Deutschland. Das Motto von for me lautet „Du selbst sein steht dir gut!“. Für for me ist jede Frau einzigartig und wunderbar, egal wie sie ihren Alltag gestaltet. Hauptsache, nach ihren eigenen Regeln. Ziel der Plattform ist es, eine hilfreiche Quelle für alle Lebenslagen zu sein und die vielfältigen Facetten von Frauen als Mutter, Partnerin oder im Beruf zu zeigen. for me möchte Frauen mit Familie in ihrem Alltagsleben mit Rat und Inspiration zu verschiedensten Themen unterstützen – von Familie und Gesundheit, über Wellness und Schönheit hin zu Rezepten und Inspiration für das Zuhause. Zusätzlich bietet for me seinen mittlerweile 2 Millionen registrierten Nutzern Coupons, Produkttests, Gratisproben, Gewinnspiele und vieles mehr. Also schaut gerne mal vorbei, es lohnt sich wirklich!

Meine lieben Damen, wer von euch würde sich als liebevolle und entspannte Mutter, begehrenswerte Liebhaberin und erfolgreiche Karrierefrau bezeichnen? – Das ist doch das, was uns die Werbung ständig und überall vermittelt, das ist es doch, was die Männerwelt von uns verlangt und das, wenn wir mal ehrlich sind, wir auch glauben sein zu müssen.

Bevor ich verheiratet war, lange bevor ich Kinder hatte und einen kleinen sturen Hund, war ich nun rückwirkend betrachtet, gestresster als ich es heute bin. Ich arbeite seit meinem 16. Lebensjahr, war stets darauf bedacht tüchtig und gewinnbringend zu handeln, lernte schnell meinen Alltag so zu strukturieren, dass ich neben meinem 40-Stunden-Job als Grafik-Designerin auch noch ein eigenes Schmucklabel und meinen Blog an den Start bringen konnte. Ich arbeitete anstatt zu feiern und feierte anstatt zu schlafen. Zur Entspannung lief ich viele Kilometer, mehrmals in der Woche. Ich war jung, Anfang 20, die Welt lag mir zu Füssen und ich war zu ehrgeizig um auch einmal ein Angebot, einen neuen Job abzulehnen.

Unsere Kultur ist geprägt von einer umfassenden Multioptionalität und einem Machbarkeitsideal: Jeder Frau stehen sämtliche Türen offen und sie könnte alles schaffen. Es gibt unzählige Rollen, die eine Frau einnehmen kann und entsprechende Erwartungen, die sie erfüllen sollte. Die klare Rollenverteilung früherer Generationen ist passé. Was zunächst gut klingt, führt bei vielen Frauen zu großem Druck, und folglich häufig zu einem Gefühl der Überforderung.

  • Mehr als zwei Drittel der Frauen (68%) geben an, immer 120% zu geben.
  • 72% haben den Anspruch an sich selbst, immer alles perfekt machen zu müssen.
  • Fast jede zweite Frau (45%) hat ständig ein schlechtes Gewissen, sich nichtgenügend um die Familie, den Partner oder um Freunde zu kümmern

 

Irgendwann jedoch kam ich an einen Punkt, an dem es etwas entspannter wurde in meinem Leben, ich habe lange über die Wende nachgedacht und ich denke, es war mein Mann Jan, der mich bremste und mir zeigte auch mal einen Abend vor dem Fernseher zu sitzen. Ehrlich, das kannte ich gar nicht, ich schaute höchstens mal Serien auf dem Laptop während ich auf dem Crosstrainer vor mir selbst flüchtete. Wir gingen spazieren, hatten hunderte von langen Gespräche und ich konnte zum ersten Mal seit Jahren loslassen von diesem Druck, der mich mit der Zeit zu einer Maschine werden ließ, die nur noch funktionierte. Mein Tagesablauf hatte zu viele To Do Listen, hunderte Projekte und einfach viel zu viel Freizeitstress. Noch einmal zur Anmerkung, das war alles bevor ich überhaupt Mutter wurde.

Bei all den Bemühungen im Alltag und den hohen Ansprüchen an sich selbst kommen viele Frauen heute unweigerlich an ihre Grenzen. Sie haben erkannt, dass sie nicht alles schaffen können und bei vielen Dingen auch „mal Fünfe gerade sein lassen“ dürfen und sollen. Öfter mal pragmatisch sein

  • 86% wissen, dass es ihren Kindern gut tut, wenn sie auch etwas für sich tun.
  •  66% stimmen zu, dass man es sich im Leben auch mal leicht machen kann.

 

Mit Jan konnte ich mich also entspannen. Er sagte mir einmal, ich solle mich auf das konzentrieren, was ich am Besten könne und dort 100% geben. Das tat ich. Ich nahm nicht mehr jeden Grafikjob an und konzentrierte mich auf meinen Blog. Dann kam Winnie, unsere Englische Bulldogge, in unser Leben. Ein neues Kapitel und alles andere als ein gewöhnlicher Vierbeiner. Auch er hatte eine therapeutische Wirkung, denn wir waren zwar gemeinsam entspannt, jedoch war Jan im Gegensatz zu mir der ordentlichste Mensch, den ich bis dato kannte. Winnie verwandelte auf eine charmante, dickköpfige Art und Weise seine Wohnung binnen weniger Tage in einen Saustall. Doch Liebe war stärker als unser schwarzer Teppich, der übersät war mit feinen pieksigen Haaren. Nun waren wir also beide entspannt, toleranterer und auf Unerwartetes vorbereitet.

Als dann zwei Jahre später unser Sohn zur Welt kam, hatten wir zwei Möglichkeiten – durchdrehen oder entspannt bleiben – und fast hätten wir uns für die falsche entschieden. Augenblicklich war nämlich nichts mehr, wie es einmal war. Die Zeit zu knapp, der Hund zu dreckig, die Nacht zu kurz und die entspannte Zeit zu zweit dahin. Was um alles in der Welt habe ich mit Anfang 20 gemacht, dass ich so gestresst war, fragte ich mich immer wieder. Wo mich doch jetzt schon stillen, der Hund und der Haushalt völlig aus der Bahn warfen.
Ich muss gestehen, es hat eine Zeit gedauert, bis ich

Ich muss gestehen, es hat eine Zeit gedauert, bis ich verstanden habe, dass ich mich entspannen muss, damit meine Welt um mich herum entspannt ist.

Mein erster Schritt war den Abwasch und die Wäsche das sein zu lassen, was es war – dreckig. Ich saß abends vorm Laptop, schrieb meine Texte für die neuen Beiträge und lernte das Chaos um mich herum auszuschalten. Was übrigens nur geht, wenn es auch der Partner toleriert, ich dachte mir einfach, wenn es ihn stört, soll er es doch machen. Am nächsten Morgen, mit Johnny in der Trage machte es sogar Spaß den Haushalt spielerisch zu erledigen. Ich hörte von heute auf morgen auf zu bügeln und legte mir für spezielle Stücke einen Handsteamer zu. Jan lässt seine Hemden bügeln, damit habe ich zum Glück nie angefangen.

Befragt nach dem Partner, enthüllt die Studie ein weiteres Spannungsfeld. Männer werden von vielen Frauen nicht als Hilfe und Stütze empfunden. Mehr noch: In vielen Familien übernimmt die Frau aus eigener Sicht sowohl die Vater- als auch Mutterrolle. Dabei erkennen sie allerdings, dass sie selbst an ihre Grenzen kommen.

  • Jede dritte Frau (32%) fühlt sich alleinerziehend mit Partner.
  • Neun von zehn Frauen (89%) sehen sich als das Organisationstalent der Familie.
  • Knapp die Hälfte der Befragten (46%) bestätigt, dass von ihnen und ihrenBedürfnissen in der Familie nichts mehr übrig bleibt.

 

Außerdem habe ich angefangen nur noch von Tag zu Tag zu planen. Wenn ich mir bereits am Sonntag sagen würde, was ich in der kommenden Woche alles zu erledigen hätte, würde ich in tiefe Depressionen verfallen und gestresst sein, bevor ich überhaupt auch nur einen Handschlag getan hätte. Stress beginnt im Kopf. Ich lebe jeden Tag und jeden Moment aus dem Bauch heraus und versuche es in stressigen Situationen wie der Hund zu machen –ich setzte mich kurz hin, checke die Lage, betrachte alles um mich herum, als wäre ich unbeteiligt und versuche dann an allem etwas Spaß zu haben. „Denn was man voller Freude tut, schmeckt uns wie Kuchen gut. Ein Scherz, ein Spiel dazu gehört nicht viel!“ Ja, Mary Poppins war eine weise Frau!

Frauen und insbesondere berufstätige Mütter sind in unserer Gesellschaft unter immensem Druck und stehen im Alltag vor großen Herausforderungen. Um Familie, Beruf, Kindererziehung und Partnerschaft zu meistern, werden die eigenen Bedürfnisse allzu oft vernachlässigt. Was dabei erstaunt ist, dass sich die befragten Frauen dessen zwar bewusst sind, aber dieses Wissen nur selten zu einer Änderung der eigenen Lebenssituation führt.

  • Fast alle Frauen sehnen sich sehr nach Entspannungsoasen in ihrem Alltag. Dafür ist für sie das Zuhause einerseits ein Ort der Sicherheit und Zuflucht, an dem sie so sein können, wie sie sind. Aber: das eigene Zuhause und die damit verbundenen Aufgaben werden von vielen Frauen ebenso als Belastung empfunden.
  • Obwohl 92% ihr Zuhause als Rückzugsort bezeichnen, bedeutet es für sieben von zehn Frauen (69%) auch „immer Arbeit“.
  • Nur 4% der Frauen geben an, dass sie Zuhause beim Nichts-Tun entspannen können.

Natürlich habe ich auch meine kleinen Helfer im Alltag. Besonders bei der Pflege kommen sie zum Einsatz. Statt einer 15 Minuten Intensiv Kur für meine Haare schwöre ich auf die 1-Minute-Wunder-Ampulle von Pantene Pro-V. Diese wirkt ein, während ich mir die Beine mit dem Gillette Venus Swirl rasiere. Dieser hält dank seines Flexiballs Kontur, wenn ich mit den 5 messerscharfen Klingen über meine Haut rase. Jeder Schnitt wäre fatal. Da ich mich im Alltag so gut wie gar nicht schminke und ich lediglich Tagespflege, etwas Make-up, Concealer und Rouge verwende will ich hier auch nicht lange rumhantieren. Es ist wichtig, dass vor allem die Basis stimmt. Die Olaz Total Effects 7 Tagescreme ist so federleicht, dass ich direkt nach dem eincremen mit der Foundation drüber gehen kann. Den Beitrag zur Creme könnt ihr HIER nachlesen.

Frauen achten heute nach wie vor sehr auf ihr Äußeres, jedoch geht es weniger um makelloses und perfektes Aussehen, sondern eher darum, stets gepflegt und natürlich auszusehen. Ein gepflegtes Äußeres hat eine Signalwirkung Es zeigt: Ich habe alles im Griff.

  • Für acht von zehn Frauen (82%) muss die Pflege für Haut und Haar schnell gehen und sich perfekt in ihren Alltag integrieren lassen.
  • Für 62% ist es wichtig, dass man den Beauty-Aufwand nicht sieht, der von ihnen betrieben wird, um gepflegt auszusehen.
  • 85% genießen es, wenn sie sich bewusst eine Beauty-Auszeit nehmen, um sich selbst und ihren Körper zu verwöhnen.

 

Meine Lieben, an sich selbst zu denken, auch mal alle Fünfe gerade sein zu lassen, ist also völlig in Ordnung und sehr förderlich für ein harmonisches Zusammenleben. Ich merke es immer wieder, bin ich entspannt, schlafe ich gut und fühle ich mich gut, sind es auch mein Sohn und mein Mann. Der Hund sowieso.
Verantwortung für andere zu übernehmen beginnt bei der Verantwortung für sich selbst, das müssen wir uns einfach immer wieder vor Augen halten.
Wir Frauen müssen verinnerlichen, dass wir nicht weniger großartig sind, wenn es auch mal ein gekauftes Pausenbrot für die Tochter gibt oder wir die Laterne für den Martinszug nicht selbst basteln. Wir können schlichtweg nicht alle Rollen, die die Kultur an uns heranträgt, gleichzeitig erfüllen.

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Text etwas Gelassenheit vermitteln, wenn nicht kann ich eine englische Bulldogge sehr empfehlen!

Eure Kate

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